Sonntag, 5. Februar 2012
Geschäftskonzept Firmenbiograph
Die Arbeit eines Firmenbiographen
Ein Firmenbiograph dokumentiert – grob gesagt – die Geschichte eines Familienbetriebes
von der Gründung bis zum aktuellen Zeitpunkt.
Firmenbiographien werden oft zu Jubiläen in gebundener Form herausgegeben und
erfreuen sich bei langjährigen Mitarbeitern, die sich dem Unternehmen verbunden fühlen,
großer Beliebtheit.
Für seine Arbeit muss der Firmenbiograph zunächst recherchieren.
Hierfür besucht er den Auftraggeber-Betrieb, befragt den Firmengründer, evtl. seine
Angehörigen und die Mitarbeiter, die die längste Zeit im Betrieb arbeiten und fordert
Fotos der wichtigsten Personen um den Betrieb an.
Während der Gespräche mit den betreffenden Personen notiert sich der Firmenbiograph
Stichpunkte und Zitate, bestenfalls hat er ein Diktiergerät dabei, mit dem er Zitate
festhält, anhand derer er später einige Personen porträtieren kann.
Nachdem er die Eckdaten und alle für seine Arbeit relevanten Informationen gesammelt
hat, beginnt erst die eigentliche Arbeit des Firmenbiographen: Das Niederschreiben der
gesammelten Informationen.
Was muss ein Firmenbiograph an Ausstattung vorweisen können?
Einen Computer oder ein Notebook mit der gängigen Software-Ausstattung, einen
Drucker, Scanner, Faxgerät, eMail-Funktion, möglichst eine eigene Webseite, auf der er
auch Referenzen veröffentlichen kann und ein – bestenfalls digitales - Diktiergerät, mit
dem er Zitate, Daten und Informationen festhalten kann.
Für den Firmenbiographen empfiehlt sich ebenfalls die Ausstattung einer Digitalkamera,
damit er gegebenenfalls vor Ort Fotos machen kann, die er für seine Biographie
verwendet.
Mit einem Eintrag im Telefonbuch und den gelben Seiten sowie gezielten Anzeigen in
regionalen Zeitungen können Sie ebenfalls Werbung machen.
Wie und wo können Sie als Firmenbiograph in der Gründungsphase auf
sich aufmerksam machen?
Ganz wichtig ist zunächst die Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden.
Hören Sie sich um, welche Firmen in Ihrem Umkreis eine lange Geschichte vorweisen
können, schreiben Sie Unternehmen gezielt an oder statten Sie diesen einen
persönlichen Besuch ab.
Geschäftskonzept Firmenbiograph
Machen Sie sich das Internet zunutze und recherchieren Sie hier nach Gründungsdaten
einzelner Unternehmen.
Firmenbiographen können auch über größere Entfernung arbeiten, wenn der
Auftraggeber ihnen für Auskünfte telefonisch oder per eMail jederzeit zur Verfügung
stehen kann.
Was muss bei einer Existenzgründung beachtet werden?
Vor einer Existenzgründung ist das Sammeln von Informationen das A und O. Eine
Selbständigkeit bietet viele Chancen, aber auch Risiken. Um diese zu minimieren bzw.
gleich zu umgehen, sollten Sie sich umfangreich beraten lassen, beispielsweise von
einem Existenzgründerzentrum in Ihrer Nähe.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWI) schickt Ihnen kostenlos die
Gründerzeiten zu, eine durchaus informative Quelle, die sich ein Existenzgründer nicht
entgehen lassen sollte.
Um die Gründerzeiten zu bestellen oder im pdf-Format per Download anzusehen, gehen
Sie auf www.bmwi.de und geben Sie rechts oben im Suchfeld „Gründerzeiten“ ein.
Die bisher publizierten Infoletter werden Ihnen anschließend angezeigt und durch Klick
auf die jeweilige Ausgabe können Sie diese herunterladen.
Des weiteren bietet das BMWI ein Gründerforum, in dem sich auch Gründer einer Ich-AG
informieren können.
Ich möchte loslegen – womit muss ich rechnen?
Für die Webseite, Visitenkarten und ein aussagekräftiges Logo sowie die Grundsteine
Gewerbeanmeldung und Büromaterial sollten Sie 500 – 1000 Euro einkalkulieren.
Wir empfehlen zunächst auf die Anmietung von Büroräumen zu verzichten, denn diese
verursachen nur unnötige und hohe Kosten. Anfangs genügt es durchaus, wenn Sie in
Ihrem Home Office arbeiten.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung dieser Idee!
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