Sonntag, 5. Februar 2012
Geschäftskonzept Schreibbüro
Die Arbeit eines Externen Schreibbüros
Der Name sagt es schon: Ein externes Schreibbüro ist eine Dienstleistung außerhalb der
Büroräume des Auftraggebers.
In Zeiten, in denen jeder sparen muss, auch an Lohnnebenkosten, steigt die Nachfrage
nach Dienstleistern, die man bei Bedarf beauftragen kann und die eine Rechnung stellen,
die der Auftraggeber wiederum beim Finanzamt vorlegen und steuerlich geltend machen
kann.
Externe Schreibbüros bieten ihre Dienstleistungen den unterschiedlichsten Konzernen an;
von Rechtsanwälten und Arztpraxen über mittelständische Unternehmen bis hin zu
großen Versicherungskonzernen sind alle Unternehmensschichten unter den Kunden von
externen Schreibbüros vertreten.
Die Leistungsspanne eines externen Schreibbüros richtet sich in erster Linie nach den
Qualifikationen des Inhabers einer solchen Agentur.
Auch hier gilt wieder die Regel: Wer sein Leistungsspektrum möglichst breit fächert, hat
größere Chancen auf langfristige Aufträge.
Angeboten werden können beispielsweise:
Übliche Schreibarbeiten, z. B. Gutachten, die reguläre Korrespondenz eines jeden
Büros, auch Absageschreiben an Bewerber
Vorbereitende Buchhaltungsarbeiten
Externe Callcenter-Tätigkeiten, also Kundengewinnung und –beratung,
Terminvereinbarungen mit Kunden und Lieferanten
Reise- und Messebuchungen sowie deren Vorbereitungen
Was muss ein externes Schreibbüro an Ausstattung mitbringen?
Wichtig ist zunächst das übliche Repertoire: Ein Computer mit der gängigen Software-
Ausstattung, ein Drucker, Scanner, Faxgerät, eMail-Funktion, möglichst eine eigene
Webseite (evtl. mit Kundenlogin-Bereich) und bestenfalls ein digitales Diktiergerät, mit
dem man aufgezeichnete Dateien via eMail verschicken und mit entsprechender Software
abspielen kann.
Auf diese Weise können Sie die auf Band diktierten Schreiben Ihrer Auftraggeber per
eMail empfangen, abschreiben und per eMail das fertige Manuskript zurücksenden.
Inklusive Ihrer Rechnung.
Mit einem einfachen Werbeschriftzug auf Ihrem Fahrzeug, das Sie geschickt vor den
Büroräumen Ihrer potenziellen Auftraggeber platzieren, können Sie ebenfalls gut
Werbung machen.
Geschäftskonzept Schreibbüro
Wie und wo können Sie als externes Schreibbüro in der Gründungsphase
auf sich aufmerksam machen?
Hier empfehlen sich direkte Anschreiben, evtl. inkl. einer kleinen Broschüre, die Sie
selbst gestalten und nach Bedarf ausdrucken können, an Ihre potenziellen Auftraggeber.
Oder Sie sprechen direkt in verschiedenen Unternehmen vor, schalten Kleinanzeigen und
lassen sich im Laufe der Zeit weiterempfehlen.
Die Gründe Sie zu engagieren, liegen auf der Hand: Sie werden nur nach Bedarf
eingesetzt und der Arbeitgeber bezahlt Sie ausschließlich für geleistete Arbeit. Er bezahlt
keine Lohnnebenkosten und immense Steuern, sondern kann Sie von letzterer auch noch
absetzen.
Je nach Gegend, in der Sie Ihr Unternehmen gründen möchten, bedarf Ihre neue
Selbständigkeit einer Aufklärung Ihrer Auftraggeber, jedoch wird schnell offensichtlich
sein, weshalb Sie und Ihr Service eine gute Wahl sind.
Was muss bei einer Existenzgründung beachtet werden?
Vor einer Existenzgründung ist das Sammeln von Informationen das A und O. Eine
Selbständigkeit bietet viele Chancen, aber auch Risiken. Um diese zu minimieren bzw.
gleich zu umgehen, sollten Sie sich umfangreich beraten lassen, beispielsweise von
einem Existenzgründerzentrum in Ihrer Nähe.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWI) schickt Ihnen kostenlos die
Gründerzeiten zu, eine durchaus informative Quelle, die sich ein Existenzgründer nicht
entgehen lassen sollte.
Um die Gründerzeiten zu bestellen oder im pdf-Format per Download anzusehen, gehen
Sie auf www.bmwi.de und geben Sie rechts oben im Suchfeld „Gründerzeiten“ ein.
Die bisher publizierten Infoletter werden Ihnen anschließend angezeigt und durch Klick
auf die jeweilige Ausgabe können Sie diese herunterladen.
Des weiteren bietet das BMWI ein Gründerforum, in dem sich auch Gründer einer Ich-AG
informieren können.
Ich möchte loslegen – womit muss ich rechnen?
Für die Webseite, Visitenkarten und ein aussagekräftiges Logo sowie die Grundsteine
Gewerbeanmeldung und Büromaterial sollten Sie 500 Euro einkalkulieren.
Wir empfehlen zunächst auf die Anmietung von Büroräumen zu verzichten, denn diese
verursachen nur unnötige und hohe Kosten. Anfangs genügt es durchaus, wenn Sie in
Ihrem Home Office arbeiten.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Durchsetzung dieser Idee!
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